LITERATURA 2026
„Sind Antisemitisten anwesend?“ – Lesung mit mit Lea Streisand, Michael Bittner und Heiko Werning

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„Sind Anisemitisten anwesend?“ versammelt rund 80 Satiren, Essays, Gedichte, Geschichten und Cartoons gegen den Hass. Denn nicht erst seit dem Überfall der Hamas auf Israel sind antisemitische Hetze und Vorurteile sowie antisemitisch grundierte Positionen in Deutschland wieder salonfähig geworden. In dem Band haben sich die scharfsinnigsten und komischsten unter den jüdischen und nicht-jüdischen Autorinnen und Autoren versammelt, um dem neuen und alten Antisemitismus die Stirn zu bieten. Denn gegen den Hass hilft Lachen, und sei es auch manchmal ein bitteres.
Lea Streisand, Michael Bittner und Heiko Werning lesen ausgewählte Texte aus dem Sammelband. Dem grassierenden Irrsinn werden sie satirisch und scharfzüngig entgegentreten und zu Diskussionen, zum Lachen und zum Nachdenken anregen.

Heiko Werning (geboren 1970 in Münster) schreibt für taz und Titanic und liest bei den Berliner Lesebühnen Reformbühne Heim & Welt und Brauseboys. Er verfasste mehrere Bücher über den Berliner „Problembezirk“ Wedding und engagiert sich im Artenschutzprojekt Citizen Conservation. Sein zusammen mit Ulrike Sterblich verfasstes Sachbuch „Von Okapi, Scharnierschildkröte und Schnilch“ wurde als Wissenschaftsbuch des Jahres 2022 ausgezeichnet.
Lea Streisand (geboren 1979 in Ostberlin) schreibt Romane, außerdem Essays und Kolumnen für die taz, Berliner Zeitung und Jüdische Allgemeine. Sie steht seit 2003 auf Lesebühnen und ist Mitglied von Rakete 2000. Im Wintersemester 2022/23 übernahm sie die Poetik-Dozentur der Universität Paderborn. Sie ist bekannt für ihre Hörkolumne „War schön jewesen“ auf radioeins vom RBB.
Michael Bittner (geboren 1980 in Görlitz) lebt als freier Autor in Berlin. Er schreibt am liebsten Satirisches, Kritisches und Politisches, u. a. für „Die Wahrheit“ der Taz, Jungle World, Konkret und ND. Auf der Bühne steht er mit seinen Texten regelmäßig bei den Lesebühnen Prunk & Prosa in Berlin, Sax Royal in Dresden und dem Görlitzer Kantinenlesen.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen?“
Vom 9. Mai bis 19. Juli 2026 findet in der Caricatura-Galerie in Kassel die Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen? – Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten“ statt. Dazu veranstalten Caricatura, Literaturhaus Kassel, Stiftung Brückner-Kühner und das Sara Nussbaum Zentrum Kassel drei literarische Veranstaltungen unter dem Titel LITERATURA. Die LITERATURA findet seit 2024 statt und begleitet seitdem als Lesereihe eine Ausstellung der Caricatura im Frühjahr.