LITERATURA 2026
„Politisch koscher!? Nix für Kinder!“ – Puppentheater mit Shlomit Tripp
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„Puppen belehren nicht sondern bringen Menschen zusammen“ sagt die jüdische Puppenspielerin Shlomit Tripp und überrascht mit einer ungewöhnlichen Show für Erwachsene. Schrullige Puppen und hemmungslose Wortgefechte geben einen ungewöhnlichen Einblick in das jüdische Leben von der Nachkriegszeit bis heute. Nicht über Menschen, sondern über bizarre Momente und provokative Themen darf und soll gelacht werden, denn mit Humor lässt es sich besser leben.
Worüber unterhalten sich Holocaust-Überlebende am Tor zum Himmel? Was machten Adenauer und Ben Gurion in New York? Wie stürzt man einen antisemitischen Taxifahrer in eine Identitätskrise? Begegnen sich zwei TikTok-er in Auschwitz. Sagte der eine … Ach, kommen Sie doch einfach zur Show!
Shlomit Tripp ist Autorin, Illustratorin, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer jüdisch-sephardischen Istanbuler Familie, wurde in Berlin geboren, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste in Berlin Kunstpädagogik studiert.
Begleitprogramm zur Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen?“

Vom 9. Mai bis 19. Juli 2026 findet in der Caricatura-Galerie in Kassel die Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen? – Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten“ statt. Dazu veranstalten Caricatura, Literaturhaus Kassel, Stiftung Brückner-Kühner und das Sara Nussbaum Zentrum Kassel drei literarische Veranstaltungen unter dem Titel LITERATURA. Die LITERATURA findet seit 2024 statt und begleitet seitdem als Lesereihe eine Ausstellung der Caricatura im Frühjahr.