LITERATURA 2026
„Politisch koscher“ – Puppentheater bubales mit Shlomit Tripp

Ticketbestellung auch per Mail möglich an: – Karten bitte bis 30 Minuten vor Beginn abholen. Sie erhalten eine Bestellbestätigung.
„Darf man das überhaupt noch sagen?“ Solche Fragen kennen wir mittlerweile alle. „Wie man die Linie zwischen Politisch Koscher und Schweinerei erkennt, lässt sich am Besten mit Handpuppen erklären!“ sagt Edutainerin Shlomit Tripp, Gründerin des jüdischen Puppentheaters bubales.
In ihrem schrulligen Anti-Diskriminierungskurs entführt uns die Berlinerin Shlomit Tripp auf eine Deutschlandreise der besonderen Art. Mit jüdischem Humor und viel Selbstironie erklärt uns Shlomit Tripp, wie man zeitgenössischen Nervensägen begegnet und auch selbst zu einer Nervensäge werden kann. Sie stürzt einen antisemitischen Taxifahrer in eine schwere Identitätskrise… Sie weigert sich trotz gutem Zureden koschere Falafel zu essen… Sie schließt in einer überfüllten U-Bahn mit dem selbsternannten Brust-Grabsch-Ali Freundschaft…
Sie verwirrt die Berliner Polizei… Sie outet sich vor einem Rassen-Theoretiker als Wehrwölfin. Wahre Fallbeispiele – Erzählt mit Handpuppen! Kommen Sie! Weinen Sie! Lachen Sie!
Die bubales sind das einzige professionelle jüdische und interkulturelle Puppentheater in Deutschland. Mit einer speziell angefertigten mobilen Bühne, besuchen die bubales kulturelle und soziale Einrichtungen. So können die bubales fast alle Orte im deutschsprachigen Raum anreisen. Ein bisschen ist es wie eine „Jüdische Sesamstraße“. In fast allen Stücken treten der rothaarige Shlomo mit seinem humorlosen Schaf Mendel und der Klassenkameradin Ayshe auf. Die Freundschaft zwischen dem jüdischen Shlomo und der türkischen Ayshe wird als etwas ganz Normales in den Stücken begleitet. So divers wie die Puppen sind, ist auch das bubales – Publikum.
Begleitprogramm zur Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen?“

Vom 9. Mai bis 19. Juli 2026 findet in der Caricatura-Galerie in Kassel die Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen? – Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten“ statt. Dazu veranstalten Caricatura, Literaturhaus Kassel, Stiftung Brückner-Kühner und das Sara Nussbaum Zentrum Kassel drei literarische Veranstaltungen unter dem Titel LITERATURA. Die LITERATURA findet seit 2024 statt und begleitet seitdem als Lesereihe eine Ausstellung der Caricatura im Frühjahr.