BUCHSTÄBLICH BEGEGNUNG
Mit Johannes Disselhorst, Margarita Dettbarn und Leonard Disselhorst
privat
Im Büchlein „A B C en miniature“ präsentieren sich 26 Freunde, bzw. Freundinnen. Alle zeigen sich in unterschiedlichen Qualitäten, d.h. in den verschiedensten Formen, groß oder klein, kurz oder lang, dick oder dünn, gerade oder krumm, mit einem Bauch oder auch zwei, mit oder ohne Rücken, mit einem, zwei oder drei Beinen oder auch nur mit einem einzigen Strich! Manche klingen laut, andere eher leise, manche sind gar weise, andere lächeln, wieder andere zeigen einen frechen Charakter oder sind eher still und bescheiden, mit oder ohne Reim, ein- oder vielfarbig.
Auch sind einige sehr musikalisch, lieben z. B. das Cello oder die Harfe. Der Urlaut A kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das kleine b, sowie das kleine d tauschen manchmal ihre Rücken. X und Y spielen Xylophon in Babylon. Und was macht das Z? Pssst, sei still, im Bett schlummert das Z.
Das Büchlein „A B C en miniature“, mit Illustrationen von Sofie Althoff, ist in erster Linie ein Kinderbuch für Kinder im Alter von ca. 4 bis 12 Jahren. Es soll Erwachsene wie Kinder anregen zum spielerischen Umgang mit den Buchstaben.
Johannes Disselhorst, Autor und Sprecher wird in seiner Buchpräsentation am Cello begleitet von Leonard Disselhorst und an der Harfe von Margarita Dettbarn.
Johannes Disselhorst ist gebürtiger Niederländer, Schul- und Theaterpädagoge, Sprechkünstler und sprachkritischer Querkopf, der sich als „Ausländer im Mutter- land Wort“ bezeichnet. Langstreckenläufer. Seit wenigen Jahren Buchautor. In Vorbereitung: „Lang Leve Letterland“ (NL), „Literaria: tiefdeutsche Curiosa“.
Margarita Dettbarn war viele Jahre unterwegs als Erzählkünstlerin mit Harfe und Gesang. Erzähltheaterprojekte in Schulen, therapeutischen Einrichtungen und in der Erwachsenenbildung.
Leonard Disselhorst begann mit sieben Jahren Cello zu spielen und hat seitdem nicht aufgehört, nach den richtigen Klängen zu suchen. Mit einer selbstverständ-lichen Leichtigkeit bewegt er sich zwischen Bach und Bartok, Volksmusik und Pop, Konzertsaal und Fahrradladen. Als Cellist, u. a. des vision string quartet, interessiert ihn weniger die Frage, wo Musik aufhört und etwas anderes beginnt, als die viel spannendere Frage: Warum sollte sie überhaupt irgendwo aufhören? So spielt er im In- und Ausland und gelegentlich bei literarischen „Plauderstunden“. Leonard spielt auf einem Cello von G. Antoniazzi aus Mailand, 1892.