GESCHICHTE(N)! ZEICHNEN!
7. Festival Grafisches Erzählen
4. bis 8. Februar 2026 – Überblick

Wann

4. Februar 2026 - 8. Februar 2026    
18:00 - 23:00 Uhr

Wo

Palais Bellevue,
Schöne Aussicht 2, 34117 Kassel

Eintritt

Frei (wir bitten um Spenden) In den Pausen gibt es - wie immer - von Donnerstag bis Samstag Suppe (vegan und vegetarisch). Darüber hinaus bieten wir kühle Getränke an (Bier, Wein, Wasser). Die Preise sind gering. Der Verkauf trägt zur Finanzierung des Festivals bei. Zögern Sie nicht, nehmen Sie reichlich!!

Zum 7. Mal lädt das Literaturhaus Kassel zum „Festival Grafisches Erzählen“ ein. Unter dem Motto „Geschichte(n)! Zeichnen!“ kommen wieder die besten Comic-Autorinnen und Autoren nach Kassel ins Palais Bellevue, um Einblicke in ihre neuesten, vielfach preisgekrönten Werke zu geben. An fünf Festivaltagen erwartet das Publikum Lesungen und Diskussionen rund um die Neunte Kunst.

Maren Amini: Ahmadjan und der Wiedehopf

Comics haben schon immer Geschichten erzählt. Aber sie haben auch immer wieder Historie thematisiert. Man denke nur an Graphik-Novel-Klassiker wie Art Spiegelmans „Maus“, Keiji Nakazawas „Barfuß durch Hiroshima“ oder Marjane Satrapis „Persepolis“, um nur einige wenige zu nennen. Und natürlich gehören auch Uderzo/Goscinnys „Asterix“, Hal Fosters „Prinz Eisenherz“ oder Hannes Hegens „Digedags“ in den Geschichtskontext.

Den Eröffnungsabend (Mittwoch, 4.2) gestaltet das Kasseler TrioBernhard Skopnik (Zeichnungen), Sven Krug (Bass) undAxel Garbelmann (Rezitation) mit einer exklusiv für das Festival entstandenen visuell-musikalischen Spurensuche um den walisischen Dichter Dylan Thomas (1914-1953). Anschließend entführt Maren Amini nach Afghanistan und erzählt in „Ahmadjan und der Wiedehopf“ mit leichtem Strich die bewegende Geschichte ihres Vaters.

Das Bild zeigt eine Zeichnung von Tobi DahmenTobi Dahmen
Tobi Dahmen: Columbusstraße

Der zweite Abend (Donnerstag, 5.2.) ist traditionell den jungen Talenten der Illuklasse der Kunsthochschule Kassel gewidmet. Die beiden neuen Dozenten Marie Pohl (Marijpol) und Sascha Hommer, die die Nachfolge von Hendrik Dorgathen angetreten haben, stellen sich im Gespräch vor.

Birgit Weyhe: Schweigen

Am Freitag (6.2.) blicken wir zurück auf die deutsche Geschichte: Tobi Dahmen hat sich in „Columbusstraße“ mit seiner Familie im 3. Reich auseinandergesetzt. Birgit Weyhe, zum dritten Mal zu Gast beim Festival, thematisiert in „Schweigen“, wie Erinnerungen unterdrückt werden. Simon Schwartz visualisiert mit „Lagerfeld“ das Leben eines der einflussreichsten Modedesigner und Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Dahmen, Weyhe, und Schwartz haben zudem an dem Band „Wie geht es dir mitgarbeitet?“, der unter dem Eindruck des Leids infolge des Überfalls der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 entstand und gestatten Einblicke.

Martin Oesch: Fleischeslust

Den Bogen vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis zum Jahr 2099 spannen wir Samstag (7.2.). Tine Steen zeigt die Menschwerdung unter dem Blickwinkel der Ernährung („Die kochenden Affen“), während Martin Oesch in „Fleischeslust“ farbenfroh die gegenwärtige Sinnkrise eines Dorfschlachters schildert. Ingo Römling schaut nach vorne und gestaltet in „Metropolia – Berlin 2099“ die dystopische Zukunft der deutschen Hauptstadt im Licht eines Kriminalfalls.

Ingo Römling: Metropolia – Berlin 2099

Am letzten Abend (8.2.) widmen wir uns dem japanischen Comic: Kenner und Liebhaber Kai Kreß von der Kasseler Comic-Galerie schildert Hype und Faszination des Manga-Phänomens. In einem Special der Randfilm-Nights präsentiert Randfilm e.V. selten gezeigte Mangafilme. Lassen Sie sich überraschen! Damit endet das 7. Festival Grafisches Erzählen.

Die Comic-Galerie Kassel ist von Donnerstag bis Sonntag mit einem reich bestückten Büchertisch vor Ort. Wie immer signieren die anwesenden Künstlerinnen und Künstler gerne ihre Werke mit einer exklusiven Zeichnung.

Wir danken unseren Förderern und Unterstützern:

Weitere Infos zu allen Programmpunkten folgen in Kürze hier!

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