7. FESTIVAL GRAFISCHES ERZÄHLEN
1. Abend: Eröffnung mit Dylan-Thomas-Projekt / Maren Amini

Wann

4. Februar 2026    
19:00 - 22:00 Uhr

Wo

Palais Bellevue,
Schöne Aussicht 2, 34117 Kassel

Eintritt

Frei (um Spenden wird gebeten)

Beginn: 19.00 Uhr

Dylan Thomas – Vom Suchen und Finden
Mit Bernhard Skopnik, Sven Krug, Axel Garbelmann

Das Bild zeigt das Titelmotiv des Festivals mit Dylan ThomasBernhard Skopnik

Beim dritten Mal kann man es vielleicht schon Tradition nennen. Wieder eröffnet das Trio Skopnik, Krug, Garbelmann unser Festival. Nach Bernhards eigener illustrierter Erzählung „My Name is Jack“ (2022) und ihrem Peter Rühmkorf-Projekt (2024) haben sie sich viele Monate mit Dylan Thomas auseinandergesetzt. Skopnik nähert sich dem walisischen Dichter nicht biografisch, sondern offen assoziierend. Seine zeichnerische Herangehensweise beschreibt er als suchen und finden. Skopnik, Garbelmann und Krug schlagen mit ihrer Live-Performance abermals Brücken zwischen Bild, Text und freier Improvisation. Das Konzept Lyrik & Jazz wird durch einen Bilderreigen erweitert, der vielfältige Zugänge zu Dylan Thomas‘ Werk eröffnet.

privat

Bernhard Skopnik, gebürtiger Nordhesse studierte von 1980 bis 1985 Visuelle Kommunikation in Kassel mit Schwerpunkt Illustration bei Hans Hillmann. Seit Mitte der 1980er Jahre ist er selbstständiger Illustrator. Parallel arbeitet er als freier Zeichner und Bildergeschichtenerzähler, ständig auf der Suche „die Macht der Zeichnung und das Geheimnis der Beziehung zwischen Wort und Bild zu entschlüsseln“. Seit 2019 publiziert er Bildergeschichten im Eigenverlag. www.b-skopnik.de

Sven Krug studierte von 2006 bis 2010 an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Jazz-Kontrabass. Seit 2017 lebt und arbeitet er in Kassel als Instrumentallehrer und Kontrabassist in diversen Bands. Er spielt mit eigenen Formationen und in Projekten, für die er eigene Stücke komponiert. Bisher sind zwei Alben unter eigenem Namen erschienen: Sven Krug Quartett: Dip and Grip (2018) und Sven Krug Sextett: Lost Innovator Suite (2022). www.sven.krug.de

Axel Garbelmann mag Sprache, Improvisation und Performance. Aus dem Improvisationstheater kommend, hat er über die Jahre in vielen Genres gearbeitet: Als Impro-Solo-, Wortkünstler, Clown, bei Poetry Slams, als Spontanvorleser, Tagungsbegleiter, freier Redner, Stadtführer, Leser und Rezitator. Er nennt das „Wortsurfen“. Mit Sven Krug arbeitet er im Programm „Down in the Bass“ zusammen, mit Bernhard Skopnik bei der Musik-Spoken Word – Zeichnen-Performance „KBW – Klang Bild Wort“. www.wortsurfer.de 


Maren Amini: Ahmadjan und der Wiedehopf

Beginn: 20 Uhr

Ein Leben zwischen den Kulturen, ein Leben für die Kunst: Die Hamburger Illustratorin Maren Amini erzählt in ihrem viel beachteten Comic-Debüt „Ahmadjan unde der Wiedehopf“ die Lebensgeschichte ihres Vaters: 1972 kommt der junge Ahmadjan aus Afghanistan nach Deutschland, um Künstler zu werden. Was folgt, ist eine bunte Irrfahrt; ein bewegtes Leben zwischen Kunst und Krieg, Heimat und Neuanfang, Flucht und Verantwortung, immer auf der Suche nach dem Glück. Seine beeindruckende Biografie erzählt Ahmadjans Tochter Maren Amini in ihrer Graphic Novel entlang der alten persischen Sage der „Konferenz der Vögel“ von Fariduddin Attar. Sie zeigt darin auch die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Identität und der Geschichte Afghanistans, einfühlsam, humorvoll und mit leichtem Strich. „Ahmadjan und der Wiedehopf wurde 2023 mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet und 2025 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Das Foto zeigt Maren AminiPetra Herbert

Maren Amini wurde in Hamburg geboren. 2009 schloss sie ihr Studium in Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ab. Von 2010 bis 2011 spezialisierte sie sich auf die Entwicklung von Serienkonzepten im Rahmen eines Stipendienprogramms an der Akademie für Kindermedien in Erfurt. Seit 2006 ist sie als freiberufliche Cartoonistin, Kolumnistin und Illustratorin tätig und hat seitdem wie die Washington Post, SPIEGEL, ZEIT und das Fraunhofer-Institut gearbeitet. www.maren-amini.de

Wir danken unseren Förderern und Kooperationspartnern:

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